
ist eine Redewendung aus dem Mittelalter. Damals galt das Haupthaar als aufreizend. Deshalb durften nur unverheiratete Frauen ihre Haare offen tragen. Mit der Eheschließung musste eine Frau ihre Haare verdecken. Im Mittelalter waren es überwiegend Hauben, daher der Name. Jahrhunderte lang bedeckten Frauen ihr Haar. Das taten sie mit allen möglichen Stoffen, Formen und Farben. Der Begriff “Haube” bedeutete zeitweise sogar verheiratete Frau.

Kopfbedeckungen haben eine lange Tradition. Hüte gibt es schon seit mehreren tausend Jahren. Ursprünglich waren sie nur Herrschern, Königen und Priestern vorbehalten. Nach und nach folgten dann die Bürger. Im Mittelalter hatte jede Schicht ihr spezielle Kopfbedeckung. Erst im 17. Jahrhundert kamen langsam die modischen Aspekte hinzu.







Die Karriere als Damenhut begann im 18. Jahrhundert. Weil ab diesem Zeitpunkt die verheirateten Damen eine Kopfbedeckung tragen mussten. Mitte den 19. Jahrhunderts wurden die Hüte dann kleiner. Im 20. Jahrhundert wurden Kopfbedeckungen zeitweise unbeliebt. Frau und Mann trug das Haar offen. Erst in den letzten Jahren nimmt die Freude an Kopfbedeckungen wieder zu.







Ich konnte schönen Hüten noch nie wiederstehen und hätte am liebsten ganz Viele in allen Formen und Farben. Ein paar besitze ich bereits. Es werden ständig mehr…
Eure Alice