Handmade

Strickkleid

Kennt Ihr das? Ich gehöre zur Kategorie immer im Bewegung. So ohne etwas zu tun kann ich nicht rumsitzen, und wenn es die Zehen sind, die sich bewegen. Wenn die Hände etwas tun ist es mir lieber. Also Handarbeite ich viel. Lesen mag ich auch, aber das ist ein anderes Thema.

Blazer selbstgenäht

Basteln, Stricken,Häkeln, Sticken, Knüpfen, nichts ist mir zu mühselig. Je fummeliger desto besser.

Puppe 8cm selbst modelliert und eingekleidet

Als Jugendliche habe ich mir mein Taschengeld durch Strickarbeiten für ein Handarbeitsgeschäft aufgebessert. Sogar unter dem Schultisch waren die Hände zeitweise mit stricken beschäftigt. Unterwegs und im Bus sowieso. Ein Teekränzchen mit Freundinnen war ohne Strickzeug undenkbar. Zumindest für mich. Meine Freundinnen waren da nicht so ausdauernd. Aber reden kann ich auch mit Stricknadeln in der Hand. Und wenn die Reihe zuende gestrickt ist geht die Hand dann auch zur Teetasse.

Damals war Stricken groß in Mode und ich war dankbar einen Großteil der Wolle , wegen der Kooperation mit dem Wollgeschäft, zu reduzierten Preisen zu bekommen. Viele Anleitungen habe ich abgeändert und auf meinen Bedarf und meine Größe zugeschnitten.

Tuch gestrickt

Als die Kinder kamen wurde es weniger. Mit 3 kleinen Kindern hatte ich auch so immer eine Hand voll zu tun. Aber ganz konnte ich es nie lassen.

beim stricken
Häkelpulli

Papierarbeit

Mein größtes Hobby sind Puppenhäuser und Miniaturen. Da kann ich meine Leidenschaft fürs selbermachen so richtig ausleben. Puppen modellieren und einkleiden, Bücher schreiben und herstellen, Pflanzen basteln, Szenen gestalten usw.

japanischer Garten in 1:12

Langeweile kenne ich nicht. Mit Handarbeiten lässt sich auch die Wartezeit bei Ärzten super überbrücken, denn nicht überall ist das Handy willkommen. Selbst gemachte Kleidung hat den Vorteil, das man Einzelstücke besitzt, die sonst niemand trägt.

Eure Alice

Das kleine Schwarze

Reisekleid mit Perlen à la Coco Chanel

Schwarze Kleider waren im 19. Jahrhundert trauernden Witwen vorbehalten. Zu Anfang haftet dem “kleinen Schwarzen” etwas Verruchtes an. Schließlich steht schwarz für Trauer und eine alleinstehende Frau….Es wird zum Symbol für die Femme Fatale.

Als ” kleines Schwarzes” wurde es erst populär, nachdem die Vogue 1926 den Entwurf eines schwarzen Etuikleides von Coco Chanel mit dem Zitat ” Dieses schlichte Kleid wird eine Art Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden”, veröffentlichte.

Spitze

Um 1927 entwarf Coco Chanel ein Ensemble aus Wolljersey mit einem plissiertem Rock. Dieses schlichte Kleid prägte schon bald die Mode der 20er Jahre und diente als Symbol für einen neuen modernen Typ Frau.

Wegen der Rohstoff- und Stoffknappheit im zweiten Weltkrieg lernten die Frauen es als flexibles und praktisches Kleidungsstück zu schätzen. Tagsüber trug Frau es im Büro und Abends mit entsprechenden Accessoires als festliches Outfit.

mit Netzstrümpfen

Den richtigen Siegeszug erlebte das kleine Schwarze in den 60er Jahren.

elegant mit Mocassins

Seitdem wird es von Designern immer wieder neu interpretiert und ist bis heute der Inbegriff von Stil und Eleganz.

mit silbernem Gürtel, Armstulpen und Tuch
mit Highheels
mit lila Blazer
mit Pink
aus Leinen

Das kleine Schwarze ist einfach vielseitig und kann immer wieder neu gestylt werden. Es passt zu jeder Gelegenheit und harmoniert mit allen Farben. Wenn ich mal keine Farbe für mich finde, schwarz gibt es in jeder Saison.

Eure Alice

Eine überwältigende Blütenpracht ….

Blauregenspalier

und ein Duftmeer erwartet den Besucher des Rhododendron Park in Bremen. Zur Hauptblütezeit von April bis Ende Mai ein Augenschmaus. Den ganzen Sommer über ein Erlebnis für die Nase.

Wir riechen immer an den Blüten um in den Düften zu schwelgen. Es ist immer wieder Interessant, dass die Duftnoten so unterschiedliche sind. Die Leute gucken immer, wenn wir unsere Nasen in die Blüten stecken.

Blütenmeer

Der Park bietet auf 46 Hektar die zweitgrößte Rhododendronsammlung der Welt. Wir sind immer wieder gerne dort um unsere Seele baumeln zu lassen und einen kleinen Spaziergang zu machen.

orange und gelb

Jedes Jahr findet Ende Mai auf dem Gelände ein Pflanzmarkt statt, den wir gerne aufsuchen.

die Rasenfläche zwischen Rhododenden und Blauregen

Wie ein Nachbar uns sagte, gibt es hier die zwei schönsten Spielplätze in Bremen. Das sehen wir auch so und waren mit unserem Jüngsten häufig dort anzutreffen.

Blick durch die Rhododendren

Ein Teil des Parks ist wie ein lichter Wald angelegt und beherbergt die größten Exemplare. Sogar eine kleine Bergwelt lässt sich entdecken.

Miniaturbergwelt

Auch außerhalb der Hauptblütezeit ist der Park sehenswert und wird von uns regelmäßig besucht. Es gibt verschiedene Themenwelten, die zu unterschiedliche Zeiten ihren Höhepunkt haben.

Blick auf den Rosengarten

so gibt es den Rosengarten, die Staudenterrassen, den Bonsaigarten und den Botanischen Garten.

eine der Brücken

Den botanischen Garten besuchen wir, neben der Rhododendronblüte besonders gerne im Hochsommer um die vielen Sommerblüher, Kräuter und anderes zu bestaunen.

Alles ist liebevoll angelegt und gepflegt. Überall locken Sitzbänke zum Innehalten und genießen.

Bonsaigarten

Der Rhododendronpark ist Eigentum einer Stiftung. Aus dieser, sowie Spenden, werden sämtliche Kosten zur Pflege und zum Erhalt diese wundervollen Areals bestritten. Trotzdem ist der Park ohne Eintritt zu besuchen.

Wasserstelle
inmitten von Blüten
Winterzeit
botanischer Garten
Tulpenmeer

Der weiße Rock

Mit Tüll verbinde ich eigentlich das Tütü beim Ballett oder den Petticoat. In dieser Saison wird Tüll als Rock in verschiedenen Ausführungen angeboten. Nach kurzer Überlegung ist er in meinen Kleiderschrank gehüpft. Weil grau ausverkauft war entschied ich mich für weiß. Bei Nichtgefallen hätte er so zumindest als Unterrock getaugt.

sportlich

Wider erwarten hat es mir dieser Rock angetan. Mit Gummibund ist er flexibel genug um auch bei Essenseinladungen nicht zu drücken. Der Tüll ist weich und schmiegt sich locker um die Hüfte ohne aufzutragen. Er harmoniert mit allen Farben und zählt für mich inzwischen zu den Grundausstattungen in meinem Kleiderschrank. Er passt sowohl ins Büro, wie auch aufs Rockkonzert, Das Styling macht es.

Boots und Kaschmirpullover

Nicht zu verachten ist, dass er nicht sofort schmutzig aussieht. Weiß ist ziemlich schmutzempfindlich. Maschinenwaschbar ist er auch und damit Pflegeleicht. Für mich allemal ein Grund den Rock zu kaufen.

im Winter mit Boots und Kaschmirpullover

Wie Wandlungsfähig dieser Rock ist zeigt sich, dass er auch bei kalten Temperaturen mit Boots und Kaschmirpullover eine gute Figur macht.

Auf ins Büro
Casual Friday
Mit Jeansbluse zur Einladung

Eine neue Garderobe

2011 sind wir abgebrannt. Eine Katastrophe. Wir besaßen nur, was wir am Leib trugen, als das Unglück seinen Lauf nahm. Trotz massiver Unterversicherung musste ein Haushalt für 6 Personen neu ausgestattet werden. Die Kinder gingen vor.

Nach der Ausstattung der Kinder blieb für mich nur ein kleiner Betrag übrig. Da es Sommer war reichten als Grundausstattung für mich je ein Kleid in schwarz und eins in blau. Dazu kamen eine schwarze Hose und ein paar T-Shirts. Eine regen- und windfeste Jacke brachte meine Schwägerin aus der Kleiderkammer mit. Accessoires vervollständigten die Garderobe.

Ich legte und lege immer noch viel Wert auf Qualität. Als erstes Accessoire benötigte ich eine Handtasche. Diese wählte ich in schwarz. Die Tasche und einen Gürtel erstand ich von einer hochwertigen münchner Designermarke. Damals war sie noch in Bremen erhältlich. Mehrere Tücher in unterschiedlichen Farben, Größen und Materialien ergänzten meine Garderobe und brachten Farbe ins Spiel.

Diese paar Teile reichten aus um abwechslungsreich durch den Sommer zu kommen.

Das blaue Kleid

weiße und silberne Accessoires
Shopping mit blickdichter Strümpfhose
Mit roten Accessoires fürs Büro
ein schlichtes blaues Kleid für den Golfplatz
Mit Sneakers in metallic blau und mit Gürtel für den Spaziergang

Der Anfang

Du bist ein Paradiesvogel, bekomme ich häufig zu hören. Trotz meiner 4 Kinder und mehr als 50 Lebensjahren lege ich Wert auf Mode und ein gepflegtes Äußeres.

1982 habe ich eine Ausbildung in einer großen Bank vor Ort gemacht. Als sich mir 1986 die Möglichkeit einer Ausbildung zur Farb- und Typberatung bot schlug ich zu. Dies war eine tolle Ergänzung zum trockenen Alltag in der Bank und bot gleichzeitig die Möglichkeit meiner Freude an Mode nachzugehen und mein Wissen für Figur und Farben zu vertiefen und weiterzugeben.

Jeden Morgen wenn ich in die Bank kam ging der Blick meiner Kolleginnen als erstes auf die Füße. Sie erkundeten welche Schuhe ich diesmal gewählt hatte. Nachdem ich die Jacke abgelegt hatte kam dann auch das Outfit unter die Lupe.

Auch wenn ich nicht mehr in der Bank arbeite, meine Liebe zu Mode ist geblieben. Nach langem Überlegen habe ich mich entschieden diese Liebe mit Euch auch auf einem Blog zu teilen. Auf Instagram findet Ihr mich unter:

Bia.in.wonderland

schon länger. Dort teile ich meine täglichen Outfits mit Euch.

Eure Alice