Nachhaltigkeit

und Mode sind das nicht zwei Dinge, die völlig konträr sind? Ich finde sie schließen sich nicht völlig aus, wenn man einige Dinge beachtet.

Mode ist ein schnelllebiges Geschäft. Ein Kleidungsstück das im Laden eintrifft ist schon 3 Tage später wieder out, meint zumindest die Modeindustrie. Glücklicherweise bin ich fast immun dagegen. Das “Allheilmittel” heißt klassisch oder je nach Typ sportlich. Was nicht bedeutet, daß auch ich hin und wieder über die Strenge schlage und mich durch Sozialmedia verführen lasse. Sozialmedia hat mich mutiger werden lassen. Aber im Grunde genommen bin ich immer noch der Typ, der den klassischen Stil bevorzugt. Ich liebe den sogenannten Bankerlook und das nicht nur weil ich lange Jahre meines Lebens in einer Bank gearbeitet habe. Ich finde er sieht einfach nobel aus.

Hier in Bremen gilt jemand der den klassischen Stil trägt schon fast als Alien. Du läuftst immer so ausgefallen rum oder du bist ein Paradisvogel bekomme ich häufig zu hören. Mal ehrlich, ich halte meinen Stil nicht für ausgefallen. Wenn allerdings das kleine Schwarze mit Higheels getragen schon einem Paradiesvogel zugeschrieben wird, dann weiß ich auch nicht….. Auffällig ist vielleicht mein Schuhtick. Je ausgefallender, desto lieber.

Nachhaltigkeit versuche ich im Alltag immer wieder zu integrieren. Selbst meine bei Primark für 0,50€ gekaufte kurze, naja ganz kurze, rosa Hose hat bereits mehrere Jahre auf dem Buckel. Ich versuche meine Kleidung so zu wählen, daß ich sie mehrere Jahre, oder zumindest mehr als eine Saison tragen kann und das unabhängig vom Preis. Einfluss auf die Produktionsbedingungen hat der Preis leider nicht wirklich. Bei den wenigsten Marken und Herstellern lassen sich diese Nachvollziehen. Teuer heißt nicht unbedingt bessere Bedingungen. Erst eine echte Offenlegung würde den Verbraucher Einfluss nehmen lassen.

Für mich gehört die länger Nutzungsdauer von Kleidung zur Nachhaltigkeit. Wenn ein Kleidungsstück nicht mehr tragbar ist versuche ich es weiter zu verwerten. Ein T- Shirt was abgetragen ist zerschneide ich um es als Putzlappen aufzubrauchen. Was noch tragbar ist versuche ich zu verschenken, zu tauschen oder zu verkaufen. Das gehört für mich zur Nachhaltigkeit in der Mode. Und natürlich nicht jeden Trend mitzumachen.

Eure Alice

Poncho

ist diese Saison angesagt. In vielen Farben und diversen Variationen ist der Poncho zu sehen, in den Shops, auf den Laufstegen und natürlich auf den Straßen.

So ein Poncho ist praktisch und unpraktisch zugleich. Erläßt sich einfach mal eben überwerfen. Egal wie üppig die Ärmel sind oder wie dick der Pullover, ein Poncho geht immer. Das ist praktisch. Das ein Poncho eben keine Ärmel hat kann aber auch sehr unpraktisch sein. Mich stören manchmal die weiten ” Ärmel”. Ich muss immer aufpassen, daß ich nichts runterreiße, weil der Stoff unter den Armen hängt. Beim Autofahren ist auch so viel Stoff da, daß ich immer gucken muss, wie dieser am besten unter dem Gurt verstaut wird, damit nichts stört, ich aber genug Bewegungsfreiheit habe. Dieses “Problem” tritt allerdings nur bei den weiten und dicken Ponchos auf.

Trotz aller Vor- und Nachteile besitze ich mehrere Ponchos. Einige sind kurz und dünn und werden über den Kopf gezogen, andere sind dick und offen, so dass ich sie wie Jacken tragen kann. Mit oder ohne Knöpfe, offen oder geschlossen, ich liebe sie alle.

Eure Alice

Da kommt einem die Galle hoch

bei mir nicht mehr. Jahrelang wechselten Verstopfungen mit Durchfällen, hinzu kamen Blasenentzündungen und Magenkrämpfe bis in den Rücken. Eigentlich bin ich Gesund. Die ganzen Wehwehchen habe ich geschluckt und abgetan. Es könnte eine Unverträglichkeit sein. Aber welche? Oder vielleicht etwas falsches gegessen…..

Plötzlich und ohne Vorwarnung kam kurz vor Weihnachten der Schmerz. Unerträglich bis zur Atemnot. Irgendwann rief dann mein Bär den Notarzt an. Sofort wurde ein EKG gemacht, da die Schmerzen bis in den linken Arm ausstrahlten. Es gab glücklicherweise Entwarnung, ein Herzinfarkt war es nicht. Da war sofort die Vermutung, eine Gallenkolik wird es sein. Ich bekam also krampflösende Medikamente gespritzt und wurde unversehens ins Krankenhaus verfrachtet.

Bis wir dort ankamen war der Schmerz fast verschwunden. Trotzdem gab es ein Blutbild. Die Werte schlugen Capriolen. Der Ultraschall belegte, die Galle ist komplett gefüllt mit großen Steinen. Keine akute Gefahr. Ich durfte nach Hause mit dem Hinweis regelmäßig Blutkontrollen durchführen zu lassen.

In immer kürzeren Abständen kamen die Koliken, die Durchfälle und Blasenentzündungen. Selbst im Urlaub blieb ich nicht verschont, was die Erholung nicht verbesserte. Ich flehte den Arzt um eine Einweisung zur OP an. Nach Monaten wurde ich erhört. Dann ging es schnell.

Nun ging es ratz fatz. Montag rein in die Klinik und OP. Mittwoch nach Hause. 4 winzige Narben verzieren meinen Bauch. Damit kann ich gut leben, ich bin ja keine 20 mehr. Nach 4 Kindern kann ich mit meinem Bauch sowieso keinen Blumentopf mehr gewinnen. Dafür habe ich Lebenszeit gewonnen. Es plagen keine Verstopfungen und Schmerzen mehr. Essen kann ich auch alles. Yippie….

Eure Alice

Unter die Haube gekommen

ist eine Redewendung aus dem Mittelalter. Damals galt das Haupthaar als aufreizend. Deshalb durften nur unverheiratete Frauen ihre Haare offen tragen. Mit der Eheschließung musste eine Frau ihre Haare verdecken. Im Mittelalter waren es überwiegend Hauben, daher der Name. Jahrhunderte lang bedeckten Frauen ihr Haar. Das taten sie mit allen möglichen Stoffen, Formen und Farben. Der Begriff “Haube” bedeutete zeitweise sogar verheiratete Frau.

Kopfbedeckungen haben eine lange Tradition. Hüte gibt es schon seit mehreren tausend Jahren. Ursprünglich waren sie nur Herrschern, Königen und Priestern vorbehalten. Nach und nach folgten dann die Bürger. Im Mittelalter hatte jede Schicht ihr spezielle Kopfbedeckung. Erst im 17. Jahrhundert kamen langsam die modischen Aspekte hinzu.

Mütze

Die Karriere als Damenhut begann im 18. Jahrhundert. Weil ab diesem Zeitpunkt die verheirateten Damen eine Kopfbedeckung tragen mussten. Mitte den 19. Jahrhunderts wurden die Hüte dann kleiner. Im 20. Jahrhundert wurden Kopfbedeckungen zeitweise unbeliebt. Frau und Mann trug das Haar offen. Erst in den letzten Jahren nimmt die Freude an Kopfbedeckungen wieder zu.

neue Hüte probieren
welcher wird es
dieser?
oder doch dieser
einen Roten habe ich ebenfalls
so geht´s natürlich auch

Ich konnte schönen Hüten noch nie wiederstehen und hätte am liebsten ganz Viele in allen Formen und Farben. Ein paar besitze ich bereits. Es werden ständig mehr…

Eure Alice

Pelz oder Fakefur

da streiten sich die Gemüter. Um ehrlich zu sein, ich besitze Beides. Da ich weder Veganer noch Vegetarierin bin sehe ich nicht ein auf Leder, Fell oder Pelz zu verzichten. Es muss ja nicht gerade Nerz oder Zobel sein. Kaninchen- oder Schaffell tut es auch.

Kaschmirponcho mit Fellkante

So ein Pelz wärmt enorm. Bei Eiseskälte gibt es nichts besseres. Außerdem ist Pelz langlebig. Ich besitze einen Mantel von meiner Oma. Der ist aus Bisamratte und bestimmt älter als ich. Nachdem ich diesen Mantel geerbt habe musste er auf meine Größe geändert werden, denn ich bin erheblich größer als meine Oma. Der Kürschner hat die Änderung ohne Probleme bewältigt. Seit dem besucht das gute Stück den Kürschner fast in jedem Jahr um eventuelle Risse oder aufgeplatzte Nähte zu schließen und zu reparieren. Bei richtig kalten Wintern bin ich dankbar dieses gute Stück zu besitzen.

Fellweste
Fellweste

Ich nenne einige Fellwesten mein Eigen. Ich nehme an, sie sind aus Kaninchenfell. Auch diese Westen haben schon etliche Jahre auf dem Buckel. Kaninchen sind manchmal auf meinem Speiseplan zu finden. Äußerst selten, aber immerhin. Wenn das Tier gegessen wird und das wertvolle Fell oder Leder nicht genutzt wird, dann ist das in meinen Augen Frevel. Entweder ganz oder garnicht.( Naja, zumindest sollte soviel wie möglich von einem Tier verwertet werden.)

Fellweste
Pelzkragen abnehmbar

Selbstverständlich findest Du auch Fakefur in meinem Schrank. Es ist unter anderem meine Jeansjacke damit gefüttert. Auch Fakefur ist kuschelig und warm. Ich finde aber er kommt nicht an Echtpelz heran.

Kunstpelz
Fakefur

Wie ist es mit der Nachhaltigkeit? Auch da ist der echte Pelz unschlagbar. Viele vergessen, daß Kunstpelz überwiegend aus Chemiefasern hergestellt wird. Ein echter Pelz hält Jahrzehnte, was man von Fakefur nicht behaupten kann. Werden beide entsorgt schneidet auch das Original besser ab, da es sich in der Natur in kürzester Zeit rückstandslos zersetzt.

Fakefur

Allerdings halte ich nur Pelz von Tieren, die komplett verwertet werden für unbedenklich. Wenn Tiere ausschließlich wegen des Fells gezüchtet und gehalten werden finde ich es nicht gut.

Eure Alice

Jeans

kein Stoff wird so oft getragen wie Denim. Jeans ist mittlerweile sogar in einigen Berufen angekommen. Da Jeans inzwischen mit Elastan gemischt wird ist das Material bequem zu tragen und aus der Garderobe nicht mehr wegzudenken. Außerdem wird Denim in fast allen Farben angeboten. Das Material ist belastbar und gut zu reinigen. Die Farbauswahl tut ein übriges für die Beliebtheit.

Durch den Elastananteil ist Jeans auch in meinem Schrank nicht mehr wegzudenken. Egal ob als Bluse, Hose, Rock oder Jacke in fast jeder Ausfertigung besitze ich Jeans. Als Hose sogar in mehreren Farben.

graue Jeans mit Galonstreifen in silber

Mit dem Destroyed oder auf Deutsch die kaputten Kleidungsstücke lege ich nicht so einen Wert. Aber auch die habe ich.

Jeans ist mit Allem kombinierbar. Nur in der Abendgarderobe habe ich dieses Material noch nicht gesehen.

Weste und Hose

Im Winter ist mir die Jeans nicht wärmend genug. Eine Winterjacke besitze ich trotzdem in Jeans. Schön mit rosa Kunstpelz gefüttert.

Eure Alice

Ich mache blau

zumindest habe ich mich entschieden eine ganze Woche Kleidung in oder mit Blau zu tragen. Ich könnte auch sagen, ein 7 Tage 7 Outfits Post in Blau. Das war auch mal wieder dran. Beim Zusammenstellen dieses Beitrags ist mir aufgefallen, daß ich häufig Farbpräferenzen habe, die über mehrere Tage gehen. Ist komisch, ist aber so. Ohne meinen Instagramfeed wäre mir das gar nicht aufgefallen.

Beginnen wir den Montag ganz klassisch mit einem blauen schlichten Kleid. Dazu habe ich eine dunkelblaue Strümpfhose , oder heißt das Strumpfhose?, und blaue Pumps gewählt. Damit das ganze nicht zu trist und dunkel wirkt kombiniere ich silbernen Schmuck und packe eine jeansblaue Tasche dazu.

Am Dienstag entscheide ich mich für ein Trachtenoutfit. Hier in Bremen ist gerade Freimarkt (Kirmes ) und da gehört so ein Outfit einfach dazu. Ja, auch hier tragen einige Tracht. Das gibt es nicht nur zum Oktoberfest in München.

Ausgewählt habe ich den Trachtenrock mit einer weißen Bluse. Der Blazer ist aus Leinen. Alle Kleidungsstücke gehören zur Trachtenmode. Als Schuhwerk wähle ich meine Mokassins in dunkelblau. Das ist fürs lange Stehen die beste Wahl und passt zum restlichen Outfit.

Mittwoch bin ich lässig unterwegs. Jeansleggings mit Perlenbesatz und royalblauer Pullover sind bequem und warm. Die Perlen aus der Leggings wiederholen sich im Schmuck. Für den Spaziergang habe ich die metallicblauen Sneakers ausgesucht. Dazu die Jeansjacke mit pinkem Fakefur und die blaue Handtasche.

Donnerstag liegt wieder ein Geschäftstermin an. Ausgesucht habe ich den grauen Karorock. Im Karo sind noch rot, blau, gelb und weiß zu finden. Die rote Seidenbluse mit Schluppe bringt Farbe ins Spiel. Der Trachtenblazer greift genauso wie die Mokassins und die Handtasche das Thema blau auf.

Freitag geht es dann wieder Casual zu. Jeans und weiße Bluse. Der Klassiker. Allerdings hat die Bluse mit den riesigen Rüschen einen etwas ausgefalleneren Schnitt. Accessoires in Silber und Pumps machen den Look Bürotauglich. Auf Hut stehe ich sowieso.

Samstag ist immer noch Freimarkt. Der geht hier übrigens immer 17 Tage. Und ist jedes Jahr in den letzten 14 Tagen im Oktober. Aber das habe ich Euch schon im letzten Beitrag erzählt. Und weil Freimarkt ist entscheide ich mich noch einmal für etwas Tracht. Die dunkelblaue Jeans passt so schön zum Mieder.

Sonntag entscheide ich mich wieder für einen Rock. Der destroyed Rock gehört nicht ins Büro, ist aber in der Freizeit eine gute Alternative. Dazu wähle ich die blaue Bluse mit dem Kettenprint. Ich habe sie vorne geknotet damit der Gürtel besser zur Geltung kommt.

So vielseitig kann Blau sein.

Eure Alice

Ischa Freimaak

heißt es zum 984. Mal in Bremen. Das Recht einen freien Markt abzuhalten gibt es hier bereits so lange. Er hat sich dann im Laufe der Jahre zu dem größten Volksfest in Norddeutschland und einem der ältesten Volksfeste Deutschlands entwickelt.

Jedes Jahr im Oktober herrscht die letzten 17 Tage im Oktober in Bremen der Ausnahmezustand oder die 5. Jahreszeit wie man so schön sagt.

mein gebrannte Mandelstand
auch hier gibt es ein paar Bierzelte

Auch wir gehen mehrmals über den Markt. In der Regel drehen wir dann eine Runde und nehmen die Atmosphäre auf.

In den letzten Jahren sehen wir verstärkt Männer und Frauen in Tracht. Besonders an Wochenenden bevölkern Diese den Freimarkt. Ich finde das super. Ihr wisst ja, ich liebe Trachtenmode und besonders das Dirndl. Meinen Bär kann ich leider noch nicht überzeugen da mitzumachen.

Eure Alice

Ein Wickelkleid

ist vielseitig. Dieses bunte Kleid im Versacestil bewohnt meinen Kleiderschrank bereits seit über einem Jahr. Ich habe es gesehen und schwupps war es in meinen Schrank gewandert. Mir hat es besonders der ausgefallene Schnitt angetan. Hinten etwas kürzer und vorne zipfelig.

Eigentlich ist es ein Winterkleid. Es ist langärmlig und gefüttert. Nichts desto Trotz trage ich es auch in anderen Jahreszeiten. Bereits mehrfach wurde es zum Blazer umfunktioniert. Verschiedene Farben, Accessoires oder Kleidungsstücke mit denen es kombiniert wird lassen es total anders wirken.. Je nachdem von welcher Seite man das Kleid betrachtet ist es eher rot oder blau, wobei rot dominanter ist.

Wickelkleider haben zudem den Vorteil auch bei einer etwas üppigeren Figur eine gute Figur zu machen. Die Taille wird leicht betont und um die Kurven und Pölsterchen schmiegt sich der Stoff leicht an. So werden die unerwünschten Pfunde gut retuschiert.

Ein Punkt mehr ein Wickelkleid in den Kleiderschrank zu bitten.

Eure Alice

Ein Blick in meinen Kleiderschrank

kassisches Outfit in blau

Mein Kleiderschrank ist ca 1m breit und Raumhoch, wenn ich alle Flächen zusammen rechne. Allerdings ohne Wintermäntel, Jacken, Schuhe und Taschen. Na gut, vielleicht sind es mittlerweile 1,5m. Wenn ich mich hier so durch die Blogs lese und bei Insta stöbere merke ich, das ist nicht viel.

die oberen beiden Schubladen und die linke Seite gehören mir

Trotzdem finde ich eine erstaunlich umfangreiche Garderobe in meinem Schrank. Meine Kleidungsstücke sind fast alle miteinander kombinierbar. Und auch die Accessoires fügen sich nahtlos ein. Das macht es abwechslungsreich und es bleibt spannend.

Winterpullover und Hoodies, werden im Sommer gegen Shirts und Sommerkleider getauscht
Strümpfhosen, Strümpfe und Unterwäsche

Natürlich kommen regelmäßig neue Teile hinzu. Alle meine Kleidungsstücke und Accessoires werden getragen, manche mehr einige weniger…. Ab und zu muss auch ich mich von Stücken trennen. Es bleibt nur was perfekt ist. Ausgeleierte und ausgewaschene, sowie kaputte (es sei denn, es ist gewollt) Teile werden ratz fatz in eine Tüte gesteckt und entsorgt, oder als Putzlappen umfunktioniert.

Kleider, Mäntel, Anzüge, das meiste von mir
oben: links Hosen und Leggings, mitte Röcke, rechts Kleider

in der Mitte : Links Hausanzüge und Kaschmirjacken, mitte Sportkleidung und BH`s, rechts Gürtel und Schlafzeug
2, von Unten: T- Shirts und Sommerkleider( zum Tausch gegen die Pullover in der Schublade, mitte Cardigans, rechts Gürtel und Accessoires
Unten: links Ersatzstrümpfhosen und Haussocken, mitte Tischdecken, rechts Handtücher

Eigentlich gehöre ich zur Kategorie der Sammler.Mein Kleiderschrank war früher ein kleiner begehbarer Raum neben dem Schlafzimmer. Dass ich es inzwischen schaffe auszusortieren liegt daran, daß wir 2011 abgebrand sind und ich schmerzlich gelernt habe, das viel Kleidung nicht überlebenswichtig ist. Nur ein paar wenige hochwertige Teile, die komlett aus Naturfasern ( auch die Nähte) bestanden und in Papier ( wirkt wie ein Filter)eingepackt waren, sowie die außerhalb gelagerten Stücke haben diese Katastrophe überstanden.

T- Shirts, Tops und Sommerkleider werden im Winter gegen Pullover und Hoodies getauscht
Ponchos oben, kurze Hosen unten

Ich habe dann angefangen mir einige Kleidungsstücke in neutralen Farben anzuschaffen. Erst danach kam dann Farbe ins Spiel. Die so vorhandene Grundgarderobe ergänze ich jede Saison um ein paar modische Teile. Abgetragenes wird wenn möglich umgehend ersetzt. Nur so ist es möglich mit so wenig Teilen auszukommen. Mein Vorteil ist, ich weiß, daß ich ein Wintertyp bin. Klare kühle Farben bestimmen meine Outfits. Meine Garderobe wird mit Sicherheit in den nächsten Jahren wachsen. Etwas Platz haben wir ja noch.

Eure Alice