Hausarrest

das ist etwas was ich nicht kenne. Noch nie musste ich wegen Hausarrest zu Hause bleiben, auch nicht als Kind. Das ist also eine ganz ungewohnte Situation für mich.

Da ich überwiegend von Zuhause arbeite bietet das Homeoffice jetzt keine neue Alternative. Der Unterschied zu vorher ist,daß es mehr zu organisieren gibt, weil Einnahmen wegbleiben. So müssen Zahlungen ausgesetzt werden, Mitgliedschaften gekündigt und vieles mehr. Ein Großteil der Kosten läuft leider weiter. Der Staat möcht schließlich seine Abgaben und Steuern unabhängig davon ob der Mieter seine Miete bezahlt oder nicht. Die Darlehnsraten laufen auch weiter, schließlich ist das Haus nicht bezahlt. So, und nun habe ich genug genörgelt!

Der Alltag mit schulpflichtigem Kind ist bei uns entspannt. Ich habe das Glück, daß der Bär ( Lebensgefährte) sich darum kümmert. Eigentlich sollte ich das mal aufnehmen und bei Youtube einstellen. Wenn die Beiden zusammen lernen oder spielen geht es hoch her. Da wird geschrien und gemeckert. Das Lästern darf nicht vergessen werden. Wir sind Verfechter der Möglichkeit des Homeschoolings. Deshalb kommt uns die jetzige Situation sehr entgegen. Wenn es zu laut wird schließe ich einfach meine Zimmertür.

Sowohl der Bär als auch ich arbeiten von Zuhause. Wir sind es somit gewohnt eng aufeinander zu hocken und das schon seit 15 Jahren. Glücklicherweise hat jeder einen eigenen Raum fürs Arbeiten und Hobby. Beim Bär ist es eine riesige Modeleisenbahnanlage und bei mir sind es Puppenhäuser. Die stelle ich Euch mal in einem extra Post vor.

Was uns fehlt sind die Ausflüge. Mal eben die Kinder sehen, einen Nachmittag nach Cuxhaven um die Seeluft zu genießen, ein Zoobesuch oder Essen gehen, oder oder. Die Einkäufe erledigt der Bär allein. Somit kommt nur ein Familienmitglied mit anderen Menschen in Kontakt. Wir hoffen so das Infektionsrisiko zu verringern. Unverändert rufe ich täglich meine Mama an um zu hören wie es ihr geht. Sie freut sich immer riesig. Der Besuch am Freitag fällt allerdings bis auf weiteres aus.

Langsam beginnt die Gartensaison. Da freue ich mich drauf. Nee, natürlich nicht aufs Unkraut zupfen, aber aufs gemütliche sitzen auf der Terrasse. Ihr seht Langeweile kommt hier nicht auf. Und der Haussegen ist bei uns in geregelten Bahnen.

Eure Alice

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3 Comments

  1. Ich auch kein mensch, der zu Hause hockt, aber sehr viel ändert sich nicht für mich. ich arbeite sehr viel von Zuhause aus oder Büro bei meinem Mann. Mein anderer Job, hat momentan zu, also da kommen auf mich Änderungen zu über ich momentan nicht nachdenken will. Alles Gute und bleib gesund!

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