
Schwarze Kleider waren im 19. Jahrhundert trauernden Witwen vorbehalten. Zu Anfang haftet dem “kleinen Schwarzen” etwas Verruchtes an. Schließlich steht schwarz für Trauer und eine alleinstehende Frau….Es wird zum Symbol für die Femme Fatale.

Als ” kleines Schwarzes” wurde es erst populär, nachdem die Vogue 1926 den Entwurf eines schwarzen Etuikleides von Coco Chanel mit dem Zitat ” Dieses schlichte Kleid wird eine Art Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden”, veröffentlichte.

Um 1927 entwarf Coco Chanel ein Ensemble aus Wolljersey mit einem plissiertem Rock. Dieses schlichte Kleid prägte schon bald die Mode der 20er Jahre und diente als Symbol für einen neuen modernen Typ Frau.

Wegen der Rohstoff- und Stoffknappheit im zweiten Weltkrieg lernten die Frauen es als flexibles und praktisches Kleidungsstück zu schätzen. Tagsüber trug Frau es im Büro und Abends mit entsprechenden Accessoires als festliches Outfit.

Den richtigen Siegeszug erlebte das kleine Schwarze in den 60er Jahren.

Seitdem wird es von Designern immer wieder neu interpretiert und ist bis heute der Inbegriff von Stil und Eleganz.





Das kleine Schwarze ist einfach vielseitig und kann immer wieder neu gestylt werden. Es passt zu jeder Gelegenheit und harmoniert mit allen Farben. Wenn ich mal keine Farbe für mich finde, schwarz gibt es in jeder Saison.
Eure Alice