Neuanlage meines Gartens

seit Jahren juckt es mich in meinen Fingern. Der Garten muss Neu! Wer mich schon länger kennt weiß, daß ich Gärten im japanischen Stil liebe und Rasen hasse. Auf Instagram konntet Ihr bereits verfolgen, wie ich das Grundstück im Laufe der letzten 3 Jahre umgestaltet habe. Oder besser, nach meinen Wünschen habe umgestalten lassen.

Der Anfang

Dieses Jahr war der vordere Garten dran. Die besondere Herausforderung war, die Zufahrt zu integrieren und die Lage( den ganzen Tag Sonne) zu berücksichtigen. Unser vorderer und größerer Garten liegt nach Südwest. Bekommt aber auch die Morgensonne aus dem Osten ab. Dieser Teil ist gleichzeitig der Hauptgarten, die Zufahrt und der Vorgarten. Die hintere, oder vordere Pflasterung (je nach Blickwinkel) ist zusätzlich noch mit einem Wegerecht für unsere folgenden Nachbarn belegt und muss bleiben. Was für eine Herausforderung.

Kirschbaum

Die Zufahrt wurde so belassen, wie gekauft. Lediglich die Kirschlorbeerhecke haben wir entfernt. Das ist bereits vor 4 Jahren passiert. Ursprünglich beabsichtigte ich den Garten im mediteranen Stil anzulegen und legte das schmale Beet neben der Zufahrt als Kiesbeet an, das ich mit mediteranen Pflanzen bestückte. Ich liebe Kräuter und ganz besonders Lavendel, die in solchen Gärten zu finden sind. Und für Bienen und andere Insekten ist es eine Leckerei. Da ist immer etwas los. Ich könnte stundenlang zusehen.

Blick aus dem Arbeitszimmer

Der hintere Garten, der wie ein Atrium wirkt wurde bereits in den letzten 2 Jahren als japanischer Garten angelegt. Das hat mir von Tag zu Tag, Woche zu Woche und Jahreszeit zu Jahreszeit besser gefallen. So war es kein Wunder, daß auch der vordere Garten in ein solches Paradies verwandelt werden sollte.

Blick von der Terrasse
Blick von der “Laube” auf die Terrasse

Als erstes wurde die Rasenfläche, oder wenn ich ehrlich bin die Wiese ( habe ich schon erwähnt, daß ich Rasenmähen verabscheue), platt gemacht. Vor die Terrasse kam eine Kiesfläche zum Begehen. Diese Fläche geht in Kiesbeete über, die Nahtlos in “normale” Beete wechseln. Kräuter und Lavendel blieben erhalten und wurden zum Teil umgesetzt. Eine Hochstammrose musste ebenfalls umziehen. Einige Pflanzen mussten weichen. Ahorne, Gräser, Rhododendren, Bambus und Wacholder ergänzen die neue Anlage. Ein kleiner Weg, der später, ich hoffe im nächsten Jahr, zu einer Laube führt durchbricht das vordere ( von der Zufahrt aus gesehen) Beet.

Beschnittener Wacholder steht für Ausdauer
Blick von der Zufahrt
Thymian neben Wasserbecken mit Solarspringbrunnen
Der Ahorn ist angewachsen
Die Felsenbirne
Wildrosenblüte
Der Lavendel ist geblieben
Der Wein wächst üppig

Ich bin begeistert. Nun müssen die Pflanzen noch wachsen, dann wirkt es bestimmt heimelig. Toll ist es jetzt schon. Und die Accessoires, wie Lampen usw., werden sich im Laufe der Jahre auch anpassen.

Eure Alice

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